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Stottern – Frage der Intelligenz oder der Psyche?

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Störung im Sprachablauf

Gespräche mit stotternden Menschen werden häufig als unangenehm bezeichnet, da Pausen entstehen oder der fließend sprechende Gesprächspartner dem stotternden Gegenüber gerne helfen möchte indem die Sätze zu Ende gesprochen werden. Doch sind solche Unterhaltungen gar nicht so selten, da in Deutschland schätzungsweise eine von hundert Personen stottert. Häufig müssen sich die Betroffenen anhören, dass sie psychische Probleme haben und nur dadurch keinen klaren Redefluss zustande bekommen. Dieses Vorurteil ist definitiv falsch. Stottern hat nichts mit der Psyche zu tun. Es ist lediglich eine Störung im Sprechablauf. Ein stotternder Mensch weiß genau, was er sagen möchte, nur kann er dies nicht fehlerfrei aussprechen.

Frühe Behandlung vielversprechend

Eine Behandlung des Stotterns ist gerade in einer frühen Lebensphase enorm wichtig. Das Stottern im Erwachsenenalter abzulegen ist nahezu unmöglich, weshalb so früh wie möglich mit einer Behandlung begonnen werden sollte. Diese wird anhand hoch qualifizierter Therapien beim Logopäden durchgeführt bei denen die Betroffenen “Fluency Shaping” und die “Stottermodifikation” erlernen. Beim Fluency Shaping müssen die Patienten über einen längeren Zeitraum langsam und monoton fehlerfrei sprechen, um damit den fließenden Sprachfluss zu erlernen. Bei der Stottermodifikation werden die Auswirkungen des Stotterns verringert, indem die Patienten lernen, leichtere Wörter zu nutzen oder durch eine bessere Atmung flüssiger zu sprechen. Alle diese Methoden kosten jedoch sehr viel Zeit, weshalb Geduld ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist. Es sollten in keinem Fall Wunder erwartet werden, sodass ein Versprechen auf eine schnelle Heilung kritisch hinterfragt werden muss. Eine Behandlung mit Tabletten oder gar eine Operation ist völlig ausgeschlossen und nach aktuellem Forschungsstand auch für die Zukunft eher nicht möglich. Ein wichtiger Schritt zur allgemeinen Problembekämpfung muss aber in erster Line über die Gesellschaft erfolgen indem Stottern vom Tabuthema in die Öffentlichkeit rückt. Betroffene hätten weniger scheu zu sprechen und könnten wieder normal am Alltagsleben teilnehmen ohne sich für ihre Sprachfehler zu schämen. Nur so können Vorurteile für alle Zeit ausgeräumt werden.

Stottern ist keine Frage der Psyche und Intelligenz

Nebeneffekt der Sprachstörung Stottern: Mobbing.

Stottern ist nichts weiter als eine Sprachstörung. Sämtliche Vorurteile über mangelnde Intelligenz, psychische Labilität oder fehlendes Selbstbewusstsein können daher als falsch und als Beleidigung gegenüber den Betroffenen abgewiesen werden. Leider sind diese Vorurteile häufig die Folgen vom Stottern und werden durch die fehlende Akzeptanz dieser Sprachstörung in der Gesellschaft verstärkt. Beim Stottern treten Probleme bei der gemeinsamen Arbeit von linker und rechter Hirnhälfte auf. Zudem funktioniert der Atemfluss nicht mehr im Einklang wodurch die gedehnten Silben oder das mehrfache Wiederholen von Satzanfängen entstehen. Außerdem sind Verkrampfungen im Gesicht und eine zunehmende Körperbewegung zu beobachten wenn die Wörter nicht über die Lippen kommen. Die Ursachen des Stotterns sind nicht vollständig geklärt70 bis 80 Prozent der Betroffenen stottern aus genetisch bedingten Ursachen, während die andere Gruppe die Probleme durch Einflüsse aus der Umgebung bekommt. Stottern tritt in den meisten Fällen im Alter von zwei bis fünf Jahren auf. Allerdings normalisiert sich die Sprachstörung bei 80 % der Betroffenen bis zur Pubertät.

Jungen haben doppelt so häufig Probleme wie Mädchen. So problematisch wie das Stottern selbst sind die möglichen Nebeneffekte, die viele Betroffene ertragen müssen. Stotternde Kinder sind häufig Opfer von Mobbing oder Isolation, was das Selbstwertgefühl stark beeinflusst und lebenslange Folgen haben kann. Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben bedinget durch die Sprachstörung sind keine Seltenheit da viele Alltagssituationen bewusst vermieden werden in denen verbal kommuniziert werden muss. Beispielsweise verlieren stotternde Menschen den Kontakt zum Freundeskreis oder haben Angst vor Telefonaten oder Einkäufen in Geschäften. Für Gesprächspartner gelten die gleichen Verhaltensregeln wie gegenüber fließend sprechenden Menschen. Mit einer stotternden Person sollte Blickkontakt gehalten werden und ausreichend Zeit eingeräumt. Eine Bevormundung, indem die Sätze durch den Gesprächspartner fortgesetzt werden, ist unhöflich und sollte vermieden werden.

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