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Sigmatismus – Ursachen und Behandlung

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Im Vorschulalter entwickelt schätzungsweise jedes vierte Kind eine Sprachstörung. Neben Stottern und Stammeln ist auch das Lispeln, in der Fachsprache als Sigmatismus bezeichnet, ein weit verbreiteter Sprachfehler. Viele Faktoren begünstigen das fehlerhafte Aussprechen der Laute “s” und “z”, bei einem Großteil der betroffenen Kinder verschwindet diese Sprachstörung von selbst und ist nicht therapiebedürftig. Wenn Sie bei Ihrem Kind eine Artikulationsstörung feststellen, die länger als ein halbes Jahr andauert und bis ins Grundschulalter reicht, besteht jedoch Handlungsbedarf, um zu verhindern, dass sich diese zu einem bleibenden Sprachfehler entwickelt, der in späteren Jahren nur schwer therapierbar ist. Lispeln kann, genuaso  wie beim Stottern, im Erwachsenenalter zu Einschränkungen in der Berufswahl und zu sozialen Benachteiligungen führen. Darüber hinaus wurde in Studien nachgewiesen, dass Kinder, die im Vorschulalter einen schweren Sigmatismus aufweisen, bei ausbleibender Behandlung einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind im späteren Schulalltag Schwächen beim Lesen und der Rechtschreiben zu entwickeln. Ein Logopäde kann einen Sigmatismus gezielt behandeln. Des Weiteren können Kinder auch mit spielerischen, in den Alltag integrierten Übungen, unterstützt werden um so die schwierigen “s”- und “z”- Laute richtig aussprechen lernen zu können.

Auslösende Faktoren bei Sigmatismus

Sigmatismus Maedchen Sigmatismus   Ursachen und Behandlung

Im Alter zwischen zwei und vier Jahren sind Sprachfehler wie Lispeln und Stottern oder Stammeln nicht ungewöhnlich und haben selten eine echte Sprachstörung zur Folge. Kleine Kinder können ihre schnellen und oft unzusammenhängenden Gedanken nicht adäquat ausdrücken, sind aufgeregt und daher oft nicht fähig, einen Satz fließend auszusprechen. Sigmatismus macht sich vor allem darin bemerkbar, dass Kinder statt einem klaren “s” den englischen Laut für “th” aussprechen, was durch eine fehlerhafte Stellung der Zunge verursacht wird. Tritt das Lispeln isoliert auf, gehen Logopäden davon aus, dass dieser Artikulationsstörung eine myofunktionelle Störung zugrunde liegt. Diese ist in den meisten Fällen auf ein muskuläres Ungleichgewicht der Zunge, auf Fehlstellungen von Zähnen und Lippen oder auch mundmotorische Störungen zurückzuführen. Je nach Position der Zunge werden mehrere Arten von Sigmatismus unterschieden, die im Zuge der logopädischen Therapie diagnostiziert werden können. Werden Kiefer- oder Zahnfehlstellungen als Ursache für die myofunktionelle Störung vermutet, empfiehlt sich die zusätzliche Konsultation eines Kieferorthopäden oder Kieferchirurgen.

Logopädische Therapie des Sigmatismus

Eine Behandlung dieser Artikulationsstörung ist ab dem vierten Lebensjahr möglich, wobei das Lispeln, wie auch das Stammeln, oft nach dem Zahnwechsel und zum Zeitpunkt der Einschulung des Kindes verschwindet. Es ist in den meisten Fällen ratsam, mit der gezielten logopädischen Betreuung erst im Alter von sechs bis sieben Jahren zu beginnen. Im Rahmen der Therapie wird die myofunktionelle Störung behoben, indem das Gleichgewicht der Muskeln von Zunge und Mundraum wieder hergestellt, die Lippen trainiert und die richtige Ruhelage der Zunge hinter den Schneidzähnen des Oberkiefers geübt werden. In umfangreichen Untersuchungen wird zudem festgestellt, ob das Kind den Unterschied zwischen richtigen und falschen “s”-Lauten wahrnehmen kann und keine Hochtonschwerhörigkeit vorliegt. Im weiteren Verlauf der Therapie wird das richtig ausgesprochene “s” zunächst in Lautübungen trainiert und später in Silben und Wörtern an verschiedenen Positionen geübt. Mit zunehmend schwierigeren Sätzen erlernt das Kind allmählich, das “s” auch in der Spontansprache ohne Hilfe phonetisch korrekt zu formulieren.

Spielerische Übungen gegen die Artikulationsstörung

Um eine Artikulationsstörung wie etwa Lispeln logopädisch zu beheben, hängt der Erfolg einer Sprachtherapie maßgeblich vom Engagement der Eltern ab. Ermutigen Eltern ihr Kind zu Hause Freude daran zu empfinden, die Lippen und die Zunge bewusst einzusetzen und dadurch die Mundmotorik zu trainieren, durch zum Beispiel spielerische Übungen im Alltag, werden die Chancen einer positiv verlaufenden Therapie erhöht. Verschiedene Pustespiele mit Seifenblasen oder Pusteblumen, Ansaugspiele mit Getränk und Strohhalm, Luftküsschen geben, verschieden geformte Münder mit bemalten Lippen auf ein Blatt Papier küssen oder abwechselnd mit Zunge und Zungenspitze Zucker, Kokosraspeln oder auch andere Lebensmittel von einem Teller aufnehmen sind wirksame und unterhaltsame Tricks, die Ihrem Kind helfen, den Sigmatismus zu überwinden.

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